Aufrufe: 0 Autor: Site-Editor Veröffentlichungszeit: 16.05.2025 Herkunft: Website
PEEK (Polyetheretherketon) ist ein thermoplastisches Material, das für seine hohe mechanische Festigkeit, Hitzebeständigkeit, Schlagzähigkeit, Flammwidrigkeit, chemische Beständigkeit, Steifigkeit und lange Lebensdauer bekannt ist. Es wird häufig in Branchen wie der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie in der Medizintechnik eingesetzt. Bei der Herstellung thermoplastischer Harze kommen in der Regel traditionelle Formverfahren zum Einsatz, darunter Spritzguss, Extrusionsformen, Formpressen und CNC-Bearbeitung.


Das Spritzgießen eignet sich für die effiziente Produktion großer Stückzahlen und ermöglicht die schnelle Herstellung komplex geformter Teile mit einheitlichen Abmessungen.
Schmelzen: PEEK-Pellets werden bei hoher Temperatur geschmolzen.
Injektion: Das geschmolzene PEEK-Material wird in eine Form eingespritzt.
Abkühlen: Das Material in der Form kühlt ab und verfestigt sich in der gewünschten Form.
Auswerfen: Das erstarrte Teil wird aus der Form entnommen.
Hohe Produktionsgeschwindigkeit und Effizienz
Hervorragende Oberflächengüte und Maßhaltigkeit
Ideal für die Massenproduktion
Erfordert Hochtemperatur- und Hochdruckgeräte; Die Formkosten sind relativ hoch


Das Extrusionsverfahren eignet sich zur Herstellung linearer Produkte wie Rohre, Stangen, Platten und Folien. Zu den Hauptvorteilen zählen die kontinuierliche Produktionsfähigkeit und die hohe Dimensionsstabilität der fertigen Produkte.
Schmelzen: PEEK-Material wird im Extruder erhitzt und geschmolzen.
Extrusion: Das geschmolzene Material wird durch eine Düse gepresst, um kontinuierliche Profile (z. B. Rohre, Stangen, Bleche) zu bilden.
Kühlen und Transportieren: Das extrudierte Profil wird schnell abgekühlt und auf die gewünschte Länge gezogen.
Glühen: Glühen bei 160–200 °C für 2–4 Stunden, um innere Spannungen abzubauen.
Zuschnitt: Das abgekühlte Profil wird bei Bedarf auf die benötigte Länge zugeschnitten.
Kann komplexe Querschnittsprofile (Stäbe, Bleche, Rohre, kundenspezifische Formen) mit hoher Designflexibilität herstellen
Starke Materialorientierung, was zu hervorragenden mechanischen Eigenschaften führt
Einfacher und effizienter Prozess


Bearbeitung von massivem PEEK mit traditionellen Techniken wie Drehen, Fräsen, Bohren und Schleifen.
Materialvorbereitung: Verwenden Sie PEEK-Platten, -Stäbe oder vorgeformte Rohlinge.
Einrichtung der Vorrichtung: Befestigen Sie das Material auf der CNC-Maschine.
Programmierung und Bearbeitung: Programmieren Sie basierend auf CAD/CAM-Daten und führen Sie Bearbeitungsvorgänge wie Fräsen, Drehen und Bohren durch.
Inspektion und Nachbearbeitung: Überprüfen Sie die Bearbeitungsgenauigkeit und Oberflächenqualität und führen Sie dann die erforderliche Nachbearbeitung durch (z. B. Entgraten, Polieren).
Geeignet für Kleinserien, hochpräzise oder speziell geformte Teile.
Geringer Materialverbrauch, dadurch höhere Kosten.
Erfordert kontrollierte Schnittgeschwindigkeiten, um eine Überhitzung und Verformung des Materials zu verhindern.


Geeignet für die Herstellung komplex geformter Teile oder die Produktion von Kleinserien.
Formvorwärmen: Die Form auf eine geeignete Temperatur vorheizen, um die Formeffizienz zu verbessern.
Formfüllung: Füllen Sie die vorgewärmte Form gleichmäßig mit PEEK-Material.
Erhitzen und Pressen: Wenden Sie hohe Temperaturen und Druck an, um das PEEK zu schmelzen und sicherzustellen, dass es die Form vollständig ausfüllt.
Abkühlen und Entformen: Kühlen Sie die Form allmählich ab und entformen Sie das Teil nach dem Erstarren.
Geeignet für große, dickwandige oder spannungsarme Teile.
Minimaler Materialabfall, was zu geringeren Kosten führt.
Längerer Produktionszyklus und geringere Präzision im Vergleich zum Spritzguss.
Hohe Flexibilität in der Kleinserienfertigung.